Wer ist Hypatia?

Frieden

Hypatia gilt als die erste Mathematikerin der Geschichte. Die Ägypterin wurde im Jahre 364 n. Chr. in Alexandria geboren. Ihr Vater war Theon, der berühmte Mathematiker und Astronom am Museion in Alexandria. Ihr Bruder war der Mathematiker Epiphanios. Hypatia lebte in einer Zeit, in der über 70% der Bevölkerung Ägyptens Christen (Kopten) waren, und die Christenverfolgung ein hohes Maß annahm. Die Kopten waren mit Leib und Seele echte Pazifisten. (Vergleiche die Biographie des Heiligen Mauritius bzw. der Thebäischen Legion, um 300 n. Chr.). Hypatia übernahm den Lehrstuhl Ihres Vaters an der Universität (Museion) von Alexandria und lehrte dort Mathematik, Geometrie, Astronomie, Astrologie, Philosophie und Rhetorik. Hypatia war keine Vertreterin des Pazifismus: Sie vertrat die Philosophie des s.g. „gerechten Krieges“. Hypatia wurde zur Gegnerin des absoluten Pazifismus und damit auch der damaligen Kirchenlehre . Hypatia sah es als selbstverständlich an, sich in einer nicht gewaltlosen Welt mit Gewalt verteidigen zu müssen. Hypatias Schüler und Verehrer Synesius war ein überzeugter Christ und Pazifist. Eines Tages begleitete einer der Schüler (Synesius?) seine Lehrerin Hypatia auf dem Heimweg in einer unruhigen Nacht durch die Straßen von Alexandria. Zwischen Hypatia und dem Schüler (Synesius?) entfachte sich eine kräftige Diskussion über die Notwendigkeit der Selbstver-teidigung. Hypatia zog ihr Messer und griff ihren Schüler an, um ihn zur Selbstverteidigung zu zwingen und ihn in Ihrer Theorie zu bestätigen. Dr Schüler, wie erwartet, wehrte sich aus Furcht und tötete im Affekt seine geliebte Lehrerin Hypatia. Der Schüler verlor danach den Verstand und flüchtete. Synesius kehrte in seine Heimat Cyrenaika im heutigen Lybien zurück. Dort verbrachte er mehrere Jahre und wurde zum Botschafter der Pentapolis (griech. Fünf Städte) beim Kaiserhof berufen. Im Jahre 403 heiratete er in Alexandria. 410 wurde er durch Akklamation in Ptolemais zum Bischof berufen und musste von Amts wegen auf die Ehe verzichten. In seiner Funktion als Bischof geriet er in Konflikt mit dem Praeses Andronikus, den er schließlich bannte. Weiterhin musste er sich auch als Kriegsherr bewähren, da in seiner Amtszeit die Provinz von südlichen Stämmen angegriffen wurde und der Bischof Synesius sich mit dem Schwert verteidigen musste.. Der heilige Augustinus (354 – 430 n. Chr.) sprach in seinem Werk „De civitate“ diejenigen von der Verletzung des fünften Gebotes frei, die einen Gott geschuldeten Krieg (gerechten Krieg) führen und verbreitete damit die Philosophie Hypatias in der ganzen Welt. Leider gingen viele wertvolle Informationen über die hervorragende Hypatia verloren, als die Araber (642 n.Chr.) die Bibliothek von Alexandria mit mehr als 500.000 Schriftrollen nieder brannten.

Athanasius von Alexandria

Hypatia war 10 oder 11 Jahre alt als der Kirchenvater und Patriarch von Alexandria, der heilige Athanasius am 2. Mai 373 n. C. als Mönch auf der Flucht in der Wüste Ägyptens starb.
Der heillige Athanasius von Alexandria war der herausragende Gegner des Arianismus. Schon zu Lebzeiten wurde er Säule der Kirche und Vater der Orthodoxie genannt.
Athanasios wurde in einer christlichen Familie groß. Als Kind erlebte er noch Christenverfolgungen, die ihn hart und unnachgiebig werden ließen. Bereits im Alter von 33 Jahren wurde Athanasios 328 n. C. Patriarch von Alexandria, stieß dabei aber, auch wegen seiner entscheidenen Gegnerschaft zum Arianismus, auf viele Widerstände. A thanasios nahm dabei auch keine Rücksicht auf die politischen Interessen von Kaiser Konstantin dem Großen, der die Wiedereinsetzung des nach seiner Verurteilung in Nicäa abgesetzten Arius förderte; Athanasios wurde deshalb 335 bis 337 nach Trier verbannt.
Athanasios verfasste das Athanasianische Glaubensbekennntnis, eine Fülle von Schriften, zahlreichen Briefe und exegetische Werke. Von besonderer Bedeutung sind seine "Reden gegen die Arianer", "Die Geschichte der Arianer", "Die Apologie gegen die Arianer" sowie "Über die Dekrete der Synode von Nicäa". Seine um 370 geschriebene Biographie über "Das Leben des Heiligen Antonius" gilt als programmatischer Entwurf des Mönchtums und trug wesentlich zu dessen Verbreitung bei.

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Brief in koptischer Schrifft Hypatia portrait Koptische Malarei 02 Koptische Malarei 01
Colosseum / Rome abu simbel / Ägypten acropolis


Ägyptische Mütter und Väter in der Schweitz und Deutschland

Wappen: Aken (Elbe) Wappen: Alvaneu Wappen von Bad Sulza Wappen von Coburg
Wappen von Stäfa (Die Heilige Verena) stadtsiegel von Zürich (Felix und Regula)
Wappen von der Stadt  Föndenberg (Ruhr) Wappen von Zwickau Wappen von Sandau

Die Heilige Verena - Gedenktag ist der 1. September und ihr Name bedeutet "die Behutsame" - ziert Stäfas Wappen. Geboren ist sie in Ägypten.
Sie fand eine Klause in der später nach ihr benannten Verena-Schlucht, ernährte sich und andere zusammen mit ihr lebende christliche Mädchen durch den Verkauf von Handarbeiten, heilte Blinde und Besessene, brachte viele Alemannen zum Glauben, wurde aber schliesslich vom christenfeindlichen Landpfleger gefangen gesetzt. Als dieser erkrankte und von ihr geheilt wurde, liess er sie frei, wies sie aber aus.

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Aktuelle Nachrichten

28. Juli 2011

Jeder zweite Schweizer hat die "Pharao_DNA"

von Raffaela Moresi - Wie ein Gott wurde der ägyptische Pharao Tutanchamun verehrt. Jetzt steht fest: Jeder zweite Schweizer Mann ist mit dem legendären Herrscher verwandt.

Es überrascht mich nicht. Im 3 Jahrhunder fanden mehr als 7.000 Frauen und Männer aus Ägypten in der Schweitz Zuflucht. Sie waren die von den Römern verfolgten Pazifistinnen und Pazifisten der Thebaische Legion. Man findet ihre Spuren überall in Deutschland und der Schweiz.

31.07.2011

„Gott ist immer größer“

Am 9. Oktober 2011 ist es wieder soweit:

Zehn Tage sind Pilger aus nah und fern eingeladen, über den Pilgerweg zum Schrein der Bonner Stadtpatrone Cassius und Florentius zu ziehen.

Sogar aus Westfalen und der Schweiz kommen die Pilger

13.10.2010

Online-Werber sorgen für neuen Rekord

Investitionen legen kräftig zu - Web verdrängt TV und Print
New York/Frankfurt (pte/13.10.2010/13:30) - Der Werbemarkt im Internet ist wieder auf Kurs und sorgt für neue Rekorde. Nach dem kräftigen Dämpfer durch die Wirtschaftskrise legten die Ausgaben der Werbetreibenden in der ersten Jahreshälfte 2010 deutlich zu, wie das Interactive Advertising Bureau http://www.iab.net und die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) http://www.pwc.com aufzeigen.

Montag, Junie 30, 2008

Google indiziert Flash Anwendungen

So ist es auf dem offiziellen Google Blog zu lesen gewesen. Auf dem eigentlichen Google Crawling and Indexing News Blog erfährt man dann sogar noch ein wenig mehr darüber.
Dabei hat Adobe selbst einiges dazu getan um Flash den Suchmaschinen Yahoo! und Google zugänglich zu machen. So erklärte Michelle Turner von Adobe, dass sie einen Technologietransfer zu Yahoo! und Google veranlasst haben um es ihnen möglich zu machen SWF Dateien zu durchsuchen und zu indizieren.

06.10.2009

Adobe bringt Flash-Anwendungen auf das iPhone

Bislang sind Flash-Inhalte auf Webseiten für die meisten Mobiltelefone noch ein Tabu-Thema. Mit dem Flash-Player 10.1 soll sich das schon bald ändern, kündigte Adobe gestern an. Lediglich das iPhone aus dem Hause Apple bekommt vorerst keine Flash-Unterstützung.